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Unter dem Titel „Die heutigen Jugendlichen denken und lernen anders“ wurde im Stadtmagazin von Rapperswil-Jona im April 2009 ein Artikel unserer Schule gedruckt, der sich mit Veränderungen im schulischen, menschlichen und gesellschaftlichen Bereich auseinander setzte. Heute, d.h. gute sieben Jahre später, sind neue Veränderungen oder Herausforderungen dazu gekommen. Die Welt hat sich im elektronischen Bereich weiter rasant gewandelt. Hat jemand etwas vergessen, weiss nicht weiter, muss etwas wissen – Handy, Smartphone, Tablet oder Computer sind immer griffbereit zur Stelle und mit dem Internet verbunden. Warum sich langweilige, uninteressante und arbeitsintensive Dinge merken: Ein Handy-Anruf oder SMS schaffen Klarheit, eine App hilft weiter, ein Suchauftrag – schon ist das Problem ohne intensive Auseinandersetzung und Arbeit gelöst. Alles ist leichter geworden, geht schneller. Plötzlich ist viel mehr Zeit für Freizeit, Fun und Spass vorhanden. Die Erwartungen und Anforderungen der Schule und der Arbeitswelt sehen jedoch etwas anders aus. Nicht grenzenlose Selbstverwirklichung ohne Arbeit und Einsatz sind erwünscht, sondern über Jahre erarbeitetes Wissen und Können. An Aufnahmeprüfungen werden Inhalte aus dem Langzeitgedächtnis gefordert, bei den Selektionskriterien der Lehrlingsrekrutierung tadellose soziale Kompetenzen. Viele Jugendliche leben im Schlaraffenland, bekommen von den Eltern (oft) sehr viel, ohne dazu eine „eigene“ Leistung erbringen zu müssen. Dass dieses Umfeld das Unterrichten nicht vereinfacht, ergibt sich von selbst. Nur durch Überzeugungsarbeit, Unterstützung der Eltern und ihrer Kinder, einem abwechslungsreichen und interessanten Unterricht, viel Geduld, Motivation, Verständnis und Hilfsbereitschaft können die Jugendlichen auch in Zukunft für die Schule begeistert werden. Wir engagieren uns jedes Jahr aufs Neue, den Schülerinnen und Schülern durch unsere Hilfen des systematischen Lernens, durch einheitliche Ordnungssysteme, durch sinnvoll vorgegebene Strukturen die Freude am Lernen zu wecken, ihnen den Weg zum Erfolg durch Planung, Unterstützung, Konzentration aufs Wesentliche und der Ausschaltung von störenden Einflüssen zu ebnen und zu erleichtern. Da zu Hause die Ablenkungen sehr gross sind, meistens niemand helfen kann, zusammen das Lösen von Hausaufgaben mehr Spass macht, wird unser Angebot der Hausaufgabenbetreuung gerne belegt. Damit die Lehrpersonen die Möglichkeit haben, den Schülerinnen und Schülern bei Bedarf nach den offiziellen Unterrichtslektionen noch etwas zu erklären, haben wir fixe Zusatzlektionen im Stundenplan eingebaut. Diese Zusatzlektionen sind dadurch im Tagesablauf bereits für die Schule freigehalten. Das heisst jetzt nicht, dass sich in den letzten Jahren alles zum Schlechteren verändert hat. Die Jugendlichen bringen heute meistens ein breiteres und grösseres Wissen mit, welches aber oft sehr punktuell ist und häufig nicht in einen grösseren Zusammenhang gestellt werden kann, da ihnen die aufbauende Systematik der „alten Schule und Gesellschaft“ oft nicht mehr beigebracht wird. Stark und schnell sind die Jugendlichen dafür im Aufnehmen von optischen und akustischen Eindrücken, Bildern und Informationen. Die logische Verarbeitung, die Vernetzung und das Verknüpfen mit dem bereits Gelernten hingegen bereitet zunehmend Mühe. Doch: Wie lernen sie Gelerntes zu verknüpfen, wenn viele Lehrmittel oft selber keinen roten Faden mehr haben, jede Klasse zehn unterschiedliche Niveaus in jedem Fach hat, nur noch selbständiges, freies und selbstgewolltes Lernen „in“ sind? Wir machen das anders. Unsere Schüler haben einen gemeinsamen Grundstock, welcher je nach den Fähigkeiten ausgebaut oder auch durch zusätzliche Unterstützung und Coaching aufgearbeitet wird. Individualisierung aus einem Klassengrundstock heraus ist unsere Vorgehensweise. Wir klären darum auch sorgfältig ab, ob ein Jugendlicher vom Niveau, den Begabungen und der Lernbereitschaft her zu unserer Schule, unseren Schülerinnen und Schülern passt. Dank dieser Vorgehensweise, der motivierten Lernbereitschaft der Jugendlichen und der immens wichtigen Zusammenarbeit mit den Eltern geschehen immer wieder kleinere und grössere Wunder, die wir allen Interessierten bei einem Aufnahmegespräch gerne erläutern und selbstverständlich auch belegen möchten und können.
Wir engagieren uns jedes Jahr aufs Neue, den Schülerinnen und Schülern durch unsere Hilfen des systematischen Lernens, durch einheitliche Ordnungssysteme, durch sinnvoll vorgegebene Strukturen die Freude am Lernen zu wecken, ihnen den Weg zum Erfolg durch Planung, Unterstützung, Konzentration aufs Wesentliche und der Ausschaltung von störenden Einflüssen zu ebnen und zu erleichtern.
Betreuung & Unterstützung Veränderungen in den letzten Jahren
Stark und schnell sind die Jugendlichen dafür im Aufnehmen von optischen und akustischen Eindrücken, Bildern und Informationen. Die logische Verarbeitung, die Vernetzung und das Verknüpfen mit dem bereits Gelernten hingegen bereitet zunehmend Mühe.
Die Jugendlichen bringen heute meistens ein breiteres und grösseres Wissen mit, welches aber oft sehr punktuell ist und häufig nicht in einen grösseren Zusammenhang gestellt werden kann.